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	<title>Garten der Generationen</title>
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	<description>... wo die Fragen reifen.</description>
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		<title>Garten der Generationen</title>
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		<title>Wann wird das was? Oder: Was ist es schon?</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Sep 2012 19:34:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gartendergenerationen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wann wird denn des amoi wos mit eian Projekt?“ fragte mich meine Oma. Eine Herzogenburgerin meinte, sie habe sich unser Projekt schon mal angeschaut aber „das gehe ihr zu langsam“. Ein Bekannter aus Wien hat gehört und erzählt mir „dass &#8230; <a href="http://gartendergenerationen.wordpress.com/2012/09/04/wann-wird-das-was-oder-was-ist-es-schon/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gartendergenerationen.wordpress.com&#038;blog=28239752&#038;post=35&#038;subd=gartendergenerationen&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Wann wird denn des amoi wos mit eian Projekt?“ fragte mich meine Oma. Eine Herzogenburgerin meinte, sie habe sich unser Projekt schon mal angeschaut aber „das gehe ihr zu langsam“. Ein Bekannter aus Wien hat gehört und erzählt mir „dass da nichts weitergeht bei euch.“</p>
<p>Wenn ich solche Aussagen höre, dann macht das was mit mir. Ich spüre, wie ich mich anspanne, wie es mich drückt, wie ich zur Verteidigung ansetzen will. Ich will aufzählen, erklären, vergleichen, rechtfertigen, relativieren, wunderbar eloquente Gegenargumente formulieren. Doch hier und jetzt will ich nicht in diesen Mechanismus einsteigen. In einer schnellen Reaktion im Außen übergehe ich oft meine Gefühle im Innen und was sich da weiter abspielt. Ganz zu Beginn war da ein Auslöser. Bei ihm will ich innehalten und tiefer gehen. Es geht mir um das darunter liegende Thema: Um das Spannungsfeld zwischen „da sein, wo man ist, mit dem was ist“ und dem Gefühl, „dass man doch schon wo anders sein sollte“, zwischen dem Blick auf das sprichwörtliche halb leere oder das halb volle Glas, zwischen sichtbaren und scheinbar unsichtbaren Ergebnissen, zwischen Vertrauen in den Prozess und Verantwortung für seine Rahmung. (Da mir im Schreibprozess bewusst wurde, wie umfangreich dieses Themenfeld ist, werde ich letzteren Aspekten doch einen eigenen Artikel widmen.)</p>
<p>Zurück zu meinem Gefühlsauslöser. Manchmal sind es kritische Fragen von Außen oder manchmal meine eigene Ungeduld – beide vermitteln mir: „Da ist was nicht in Ordnung.“ Ein erster zweifelnder Gedanke begibt sich auf die Suche nach seiner Quelle und zieht weitere nach sich. Ich beginne zu hinterfragen, alles auseinanderzunehmen, das Projekt wie eine Pathologin zu sezieren. Was ist da los im Bauprozess? Wo hackt es? Was blockiert? Welche Probleme halten uns auf? Wie könnten wir die lösen? Was könnte ich vorschlagen? Was kann ich tun? Obwohl das sehr konstruktive Fragen sein können, sind sie wenig hilfreich, wenn ich mit ihnen in einen getriebenen Zustand und eine gefühlte Überverantwortlichkeit komme. Mein gnadenlos analysierender Blick lässt mich dann nur noch Baustellen sehen und überfordernd viel zu tun. Und die Freude am Tun ist längst verloren&#8230; Stopp.</p>
<p>„Die Qualität des Weges trägt das Ziel in sich.“ ist einer jener schönen Sätze die wir im Garten der Generationen mal formuliert haben, um uns an die Haltungen zu erinnern, die wir gemeinsam erforschen und praktizieren wollen. Mein persönliches Ziel ist ein lebendiges Leben. Dazu gehört für mich eine gesunde Balance meiner Aktivitäten und der tiefe Wunsch, präsent zu sein in dem was ich jeweils gerade tue. Das geht nur, wenn ich nicht mehr tue, als mir gut möglich ist und nicht zu viel gleichzeitig. Ich will mich nicht mehr überarbeiten, um dieses Projekt voranzutreiben – egal wie schnell oder langsam es sich entwickelt. Ich mache nicht mit bei „Der Zweck heiligt die Mittel.“ Daher beschäftigt mich die Frage: Wie kann ich den Weg zur großen Vision so gestalten, dass mein Engagement für ihre Verwirklichung ebenso meine Lebendigkeit fördert? Wie kann ich jetzt gut leben? Oder tue ich es sogar schon?</p>
<p>„Der Weg ist das Ziel.“ ist der große Bruder von unserem Satz. Ich muss nirgendwo hin weil ich schon angekommen bin. Die Vision meines lebendigen Lebens gilt auch heute für mich. Es muss nicht erst ein riesengroßes Projekt realisiert werden, um sie zu leben. Kann ich diesen Moment im Unterwegs-Sein und das, was jetzt schon da ist, genießen? Schließlich gibt es die Gemeinschaft im Garten der Generationen ja schon. Ich erlebe sie in der Frauengruppe, wo wir viel miteinander und voneinander lernen. Ich wohne in der Herzogenburger Innenstadt Tür an Tür mit Maria, Martin und Jasmin. Seit ich bei ihnen mitessen kann, gehe ich für meinen Singlehaushalt kaum mehr einkaufen. Die drei scheinen sich über meine Gesellschaft in ihrer Familie zu freuen und inzwischen pflegen wir auch Gespräche über schwierige und emotional aufgeladene Themen. Seit Kurzem wohnen Karoline und ihr Sohn Adrian bei mir. Ich unterstütze sie als Zweitmama und beide unterstützen mich energetisch durch ihre wunderbare Art des Seins. Immer wenn ich in den Garten gehe, treffe ich dort irgendjemanden mit dem ich zwischen dem Gemüse ein nettes Wort wechseln kann. Wenn Edith mir erzählt, dass sie den ganzen Tag Bücherkisten geschleppt hat, bekommt sie eine kurze Massage. Maria und Mareke haben wieder ein Jahreskreisfest organisiert und am Ende rede ich bei gutem Essen mit Andrea am Feuer über den Unterschied von Alternativschule und Freilernertum. Heidi wohnt seit April auch in Herzogenburg und schickt mir spätabends Mails mit neuen Video-Links zum Bildungsthema. Valerie und Christian laden mich oft ein zum Siedler Spielen, doch bisher hatte ich nie Zeit. Für ihren Sohn Vincent hab ich mir aber untertags Zeit genommen, damit Valerie zu ihrer Tagesmutterausbildung kann. Sie ist auch in der Koordinationsgruppe und neckt dort gerne Robert, der seit einiger Zeit sehr verliebt ist. Ich freu mich mit ihm.</p>
<p>Nicht nur meine Oma bewertet die Entwicklung unseres Projekts am Baufortschritt. Sie will Häuser sehen, damit sie glaubt, dass da was wächst. Ja, auch Häuser gehören zu unserer Vision – doch sie sind nur ein Teil dessen, was wir hier verwirklichen. Anfang des Jahres sind wir zu dem Schluss gekommen, den Garten der Generationen als soziales Biotop zu bezeichnen. Dieses soziale Biotop existiert bereits in Form einer weit verzweigten Gemeinschaft und diese ist nicht auf unser Grundstück beschränkt. Es besteht aus der Summe seiner Beziehungen, manche nah, manche weiter verzweigt. Das Wachstum dieses Biotops – einerseits durch neue Menschen, doch auch in der Vielfalt und Intensität der Verbindungen – ist für mich das Wesentliche. Auch wenn es für meine Oma unsichtbar scheint.</p>
<p>Der Garten der Generationen ist schon und wird noch mehr. Ich bin angekommen und gleichzeitig bewege ich mich ständig weiter. Ich bleibe dran, Schritt für Schritt, wie Beppo Straßenkehrer. Im Buch von Michael Ende fragt ihn Momo: „Beppo, es gibt so viele Buchstaben. Wie soll ich da je das Lesen lernen?“ Er antwortet: „Mit dem Lesen Lernen ist es wie mit dem Straßenkehren. Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken sondern immer nur an den nächsten Schritt, den nächsten Besenstrich, den nächsten Atemzug. Immer nur an den Nächsten. Dann machst du deine Sache gut. Irgendwann drehst du dich dann um und bemerkst, dass du die ganze Straße gekehrt hast und dabei gar nicht müde geworden bist.“</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gartendergenerationen.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gartendergenerationen.wordpress.com/35/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gartendergenerationen.wordpress.com&#038;blog=28239752&#038;post=35&#038;subd=gartendergenerationen&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Was (alles) lehrt mich &#8220;Gib, was du kannst, und nimm, was du brauchst.&#8221;?</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 22:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gartendergenerationen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe es zu. Ich habe das Buch &#8220;For-Giving&#8221; von Genevieve Vaughan noch immer nicht gelesen. Ich war auch bisher in keinem ihrer Workshops über Schenkwirtschaft, die mein Vater in den letzten Jahren immer wieder organisiert hat (was ich bei &#8230; <a href="http://gartendergenerationen.wordpress.com/2012/02/04/was-alles-lehrt-mich-gib-was-du-kannst-und-nimm-was-du-brauchst/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gartendergenerationen.wordpress.com&#038;blog=28239752&#038;post=19&#038;subd=gartendergenerationen&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe es zu. Ich habe das Buch &#8220;For-Giving&#8221; von Genevieve Vaughan noch immer nicht gelesen. Ich war auch bisher in keinem ihrer Workshops über Schenkwirtschaft, die mein Vater in den letzten Jahren immer wieder organisiert hat (was ich bei nächster Gelegenheit nachholen möchte…). Doch manchmal braucht es auch gar nicht so viel Input, um die Essenz einer Botschaft zu begreifen.</p>
<p>Irgendwann blieb bei mir dieser Satz hängen: &#8220;Gib, was du kannst, und nimm, was du brauchst.&#8221; Er hat mich im vergangenen Jahr begleitet wie ein japanischer Koan. Hand in Hand mit konkreten Erfahrungen und etwas Zeit zum Nachsinnen ist er zu meinem Lehrmeister geworden, der immer wieder ein Stück mehr seiner Weisheit preisgibt.</p>
<p>Eines dieser Aha-Erlebnisse hatte ich im Frühjahr, als die Pastinaken auf unserem Wintergemüsefeld nur zarte Triebe waren, die unter dem Beikraut fast nicht mehr zu finden waren. Während das Sommergemüse wie gehabt in private Parzellen geteilt und gepflegt wurde, hatten wir zu Saisonbeginn beschlossen, auch ein gemeinschaftliches Feld für Lagergemüse anzubauen.</p>
<p>An regelmäßigen Garten-Tagen wollten wir dort gemeinsam die Arbeit erledigen. Es waren jedoch immer wieder einige wenige, die sich regelmäßiger um das Wintergemüse kümmerten. Andere kamen nur, um nach &#8220;ihrem&#8221; Sommergemüse zu schauen oder sie schafften nicht mal das. Die Wenigen am Wintergemüsefeld wiederum sahen sich langen überwucherten Zeilen gegenüber und da schaffte sie schon allein der Anblick.</p>
<p>Was tun? Wie sollten wir darauf reagieren? Wir beschlossen, diesmal nicht den üblichen Weg zu gehen. Er hätte bedeutet, irgendwie die &#8220;Anderen&#8221; dazu zu bringen, „ihren Teil der Verantwortung“ wahrzunehmen um „Fairness und Gerechtigkeit“ zu sichern. Dieser Denkweise liegt die alte Tausch-Logik zugrunde: Alle sollen gleich viel beitragen und nur so viel bekommen wie sie beigetragen haben. Das Geben und Nehmen muss im Tausch in einer klaren Relation zueinander stehen. Und es muss jederzeit möglich sein, einen Strich unter diese Rechnung zu machen, spätestens zu Saisonende.</p>
<p>Der Grundgedanke der Schenkwirtschaft „Gib, was du kannst, und nimm, was du brauchst.“ weist in eine andere Richtung. Denn „Gib, was du kannst“ muss auch heißen können: „Gib nicht, was du nicht kannst“. Nur wer frei ist, nicht zu geben, kann auch frei geben. Und nur was frei gegeben wurde, ist wirklich ein Geschenk. Beides gilt sowohl für die Anwesenden, wie auch für die öfter Abwesenden am Winterfeld.</p>
<p>Wir beschlossen daher, die Qualität des Gebens und die Gebenden in den Fokus zu nehmen und ich startete meine Selbstbeobachtung. Wenn ich gute Energie hatte und mir das Tun an sich Freude machte (was es im Garten meistens tut), dann war mein Geben ein freies Geschenk aus der Fülle. Dann konnte ich gut damit umgehen, dass ich da war und andere vielleicht nicht. Mein Geben war nicht an die Erwartung geknüpft, dass und wie viel auch andere geben sollten.</p>
<p>Wenn ich allerdings schon müde war und es mitten in der unvollendeten Zeile für mich Zeit gewesen wäre, eine Pause zu machen oder aufzuhören und ich dann zu mir sagte „Das machst du jetzt aber schon noch fertig!“ , dann war das anders. Wenn ich bereits über meine Grenzen ins Land der Überforderung gewandert war, dann liefen mir dort schnell mein grolliges Selbstmitleid „Warum ich?“ und meine Sorgen „Wie sollen wir das alles schaffen?“ über den Weg.</p>
<p>Im Gespräch entstand dazu noch eine weitere Erkenntnis: Freies Geben ist mir nur möglich, wenn ich vorgefertigte Ziele loslassen kann und ganz nach dem gehe, was wirklich gerade gut für mich passt. Wenn ich gebe, was ich (gerade) nicht kann – sei es aufgrund der scheinbaren äußeren Notwendigkeit oder wegen meiner eigenen inneren Antreiberin – dann verliere ich die innere Haltung, aus deren Fülle ich <em>schenken</em> kann.</p>
<p>Auf Ebene der Gruppe bedeutet das, dass zwar alle für das eigene gesunde Geben Verantwortung tragen, dies allerdings schwerer möglich ist, wenn wir trotzdem gemeinsam an dem festhalten, „was wir uns doch vorgenommen und auch schon angebaut haben“ . Es ist nicht so leicht als Gruppe zu akzeptieren, dass wir vielleicht einfach zu viel angefangen oder uns in Bezug auf unsrer aller Zeitressourcen verschätzt haben. Mir persönlich war es sehr hilfreich, damals aus dem Garten-Team zu hören „Was wir nicht schaffen, geht eben nicht.“ und ich weiß auch, dass es anderen trotzdem manchmal schwergefallen ist, einige Pflänzchen unter dem Beikraut „verkommen zu lassen“.</p>
<p>In der Erntezeit fielen diese jedoch kaum ins Gewicht, denn unser Feld beschenkte uns so reichlich mit Gemüse, dass wir mit dem Ernten kaum mehr nachkamen und es waren auch viele schöne Pastinaken dabei. Es war sogar so, dass mache Karfiolköpfe auswuchsen, weil sie nicht rechtzeitig geerntet wurden. Bei der Reflexion zu Saisonende lernten wir, dass wir hier auch noch etwas über den zweiten Teil des Satzes zu lernen hatten: „… nimm, was du brauchst.“</p>
<p>Als wir die Runde machten, hörten wir, dass manche so mit ihrem Sommerfeld, mit der Aufarbeitung von Kindheitserlebnissen punkto Gemüsegartenarbeit oder mit unvorhersehbaren Umständen im Leben beschäftigt waren, sodass sie kaum Zeit für das Winterfeld fanden. Sie trauten sich dann allerdings auch nicht, dort etwas zu ernten. Gegen Ende waren Heidi und Bruno an der Reihe, die hingegen sehr viel für das Wintergemüse getan hatten. Sie entgegneten: „Wir haben die Zeit am Feld so genossen und könnten nie all das essen, was wir gepflegt haben. Ihr müsst schon auch was ernten. Auch das ist ein Beitrag. Damit würdigt ihr nämlich unsere Arbeit, die wir für die Pflanzen getan haben.“</p>
<p>Ich freue mich total, dass in der Rückmeldung der beiden jener Text lebendig wurde, den ich im Frühjahr auf einem Schild neben dem Winterfeld aufgestellt hatte:<br />
„Alles, was du hier tust, ist ein Geschenk.<br />
Ein Geschenk an die Pflanzen, die mit deiner Hilfe besser wachsen können.<br />
Ein Geschenk an die Menschen, die ihre Früchte genießen werden.<br />
Ein Geschenk an dich, weil du hier Nahrung für Körper und Seele ernten kannst.“</p>
<p>Teresa Distelberger, 2012</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gartendergenerationen.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gartendergenerationen.wordpress.com/19/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gartendergenerationen.wordpress.com&#038;blog=28239752&#038;post=19&#038;subd=gartendergenerationen&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wer schreibt hier? Und warum?</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 16:01:13 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Sprache ist mein wichtigstes Werkzeug und meine Gabe, die ich im Aufbau des Gartens der Generationen einbringen kann. Wenn ich Texte für unsere Homepage oder den Newsletter schreibe, steht oft im Vordergrund, was wir tun wollen und was wir davon &#8230; <a href="http://gartendergenerationen.wordpress.com/2011/10/08/wer-schreibt-hier-und-warum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gartendergenerationen.wordpress.com&#038;blog=28239752&#038;post=12&#038;subd=gartendergenerationen&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sprache ist mein wichtigstes Werkzeug und meine Gabe, die ich im Aufbau des Gartens der Generationen einbringen kann.</p>
<p>Wenn ich Texte für unsere Homepage oder den Newsletter schreibe, steht oft im Vordergrund, was wir tun wollen und was wir davon (schon) getan haben. Diese Textsorten gehören zur selbstbewussten Familie der starken Visionen, zuversichtlichen Bestandsaufnahmen und zufriedenen Rückblicken.  Sie stimmen, wie sie sind – und sie beschreiben nur einen kleinen Teil dessen, was mich im GdG beschäftigt.</p>
<p>Wenn ich unsere Gruppentreffen moderiere, mit Einzelnen unsere praktischen Erfahrungen reflektiere oder stundenlange Gespräche mit meinem Vater führe, dann begegne ich auch anderen Wortgruppen. Dort treffe ich unter anderem auf die große Familie der Fragen.<br />
Offene Fragen, forschende Fragen, hinterfragende Fragen, zweifelnde Fragen, erhellende Fragen, wiederkehrende Fragen, ungeduldige Fragen, interessierte Fragen, beantwortete Fragen, unbeantwortbare Fragen, grundlegende Fragen.<br />
Was wollen wir? Warum? Wollen wir das Gleiche? Verstehen wir das Gleiche? Wohin führt das? Wie geht das? Wie geh’n wir das an? Was brauchen wir dafür? Wer kann und will das? Wann wird das endlich was? Ist es denn nicht schon was? Was ist das, was schon ist? Wie geht es mir damit? Was ist der nächste Schritt? Was ist gerade wirklich dran?</p>
<p>„Leben Sie jetzt die Fragen.“ schreibt Rilke.</p>
<p>Ich will seinem Rat folgen, „die Fragen selbst liebzuhaben“, denn unser Projekt ist wie der junge Dichter „so jung, so vor allem Anfang“ und auch ich brauche in dieser Phase viel „Geduld gegen alles Ungelöste in meinem Herzen“.</p>
<p>Dieser Blog ist der Ort, wo ich den Fragen auch einen digitalen und geschriebenen Lebensraum gebe und andere dazu einlade, ihn mit uns zu teilen.  Vielleicht leben wir dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in unsere eigenen Antworten hinein.</p>
<p>Denn darum geht es schlussendlich. Um das Leben der Antworten, nicht um ihr Wissen.</p>
<p>Teresa Distelberger, 2011</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gartendergenerationen.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gartendergenerationen.wordpress.com/12/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gartendergenerationen.wordpress.com&#038;blog=28239752&#038;post=12&#038;subd=gartendergenerationen&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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